Instandsetzung nach Kauf • Hofplan 1825

Diesen Plan legte der Gutskäufer von Müller der Feuerversicherung nach umfangreichen Instandsetzungsinvestitionen 1825 vor.

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Blau: Beschreibungen aus dem anliegenden Gebäuderegister

Auf der Südseite war der Graben der alten Burganlage bereits zugeschüttet. Das Herrenhaus war also noch auf drei Seiten von einem breiten Wassergraben umgeben, auch wo heute der Pavillon steht. Die grosse Brücke am Inspektorenhaus bestand noch lange nicht.

Von dem äusseren Wassergraben, der den engeren Hof begrenzte, bestand noch der Teil vom Südende des Inspektorenhauses bis zum Südende des damaligen Pferdestalles.

Es gab noch eine Wassermühle, eine weitere Brücke und eine Windmühle. Das Inspektorenhaus war als Wirtschafts-, Brau- und Backhaus 1823 gerade neu entstanden, der Pferdestall, den wir heute kennen, erstand erst 1911.

Nur wenige Häuser bestehen heute so wie damals, nämlich das Pastorat und die damalige Postkutschenstation und Gastwirtschaft am Bach (heute Gabbert). Der heutige Eingang des Pastorats war damals die Gartenseite, der Eingang lag zum Gutshaus hin. Das Herrenhaus war noch ein zweistöckiger BarockBau mit einem riesenhaften Dach.